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Stand: 04.11.2015

Pressemitteilung

Elisabethfest beim Kreis-Caritasverband

Nach langer Corona-Pause konnte der Kreis-Caritasverband Rottal-Inn e. V. (KCV) in diesem Jahr wieder seine Elisabethfeier mit Mitarbeiterehrungen abhalten. Die Hl. Elisabeth hat sich zu Lebzeiten für die Armen und Bedürftigen eingesetzt und wird als eine der Caritas-Heiligen verehrt. Diakon Mario Unterhuber, der den Gottesdienst zelebrierte, dankte als erstes den Mitarbeiter*innen des KCV. "Ich möchte zuerst danke sagen", so Unterhuber. Ihr erlebt verrückte Tage: in der Arbeit, Corona hat euch an den Rand der Belastbarkeit gebracht, es herrscht Krieg in Europa und die Fußball WM findet im Winter statt. Ihr seid an der Front, egal in welchem Bereich, habt vieles ausgebadet und umgemodelt um allen gerecht zu werden. Euch gehört mehr als ein Applaus von Balkonen, mehr als ein Dank der Politik, der Dank derer, denen ihr beigestanden habt. Dieser Dank gehört zur Elisabethfeier und jeder soll hören, was ihr leistet. Diakon Unterhuber fragte: "Welche drei Dinge könnt ihr besonders gut?" Er hoffte, dass jedem etwas eingefallen war. Zu wissen, was ich gut kann, ist der beste Zugang zu dem was ich in der Arbeit und Privat beitragen kann um die Zeit heller zu machen, so Unterhuber. Wenn man die Hl. Elisabeth in den Mittelpunkt stellt, dann denkt man an die Heiligen, die sind so weit weg von uns. Heilig sollen die sein, die zu den Menschen in Not hingehen, die, die uns zeigen dass es im Leben mehr gibt. Jeder von euch sollte heilig sein, da wo ihr mitten im Alltag steht. Die Predigt gestalteten Diakon Unterhuber und Kathrin Seiler, geschäftsführende Vorständin des KCV, gemeinsam. So fragte Unterhuber Seiler, was sie an der Hl. Elisabeth fasziniere. Seiler antwortete: "Elisabeth hat extrem geholfen. Sie hat die Not gesehen und geholfen,  Barmherzigkeit und Nächstenliebe gelebt. Das war zur ihrer Zeit nicht einfach und das ist bewundernswert." Elisabeth hat sich selbst nicht wichtig genommen und dies sei faszinierend. Unterhuber bemerkte, dass die Hl. Elisabeth nur 24 Jahre geworden sei, sie hat sich aufgeopfert. Selbst der Hl. Martin hat etwas auf sich geschaut und seinen Mantel mit dem Bettler nur geteilt. Seiler antwortete, wenn man sich selber verliert, kann man nicht mehr für Andere sorgen. Man braucht auch die Kollegen und das private Umfeld. Sie kann als Dienstgeberin für die Mitarbeitenden sorgen, wenn sie einen sicheren Arbeitsplatz schafft. Ihr ist es wichtig, dass die Mitarbeiter*innen aufeinander aufpassen, dass es ihnen gut geht und wenn es ihnen gut geht, dann können sie auch für Andere sorgen. Die Hl. Elisabeth hat leider nicht für sich selbst gesorgt. Unterhuber erklärte, dass Seiler ja den Verband zusammenhalten und auch schwierige Themen ansprechen muss. Er wollte wissen, was sie ihren Mitarbeiter*innen wünscht. Kathrin Seiler erklärte, dass sie sich wünscht, dass die Mitarbeiter*innen ihren Dienst mit Freude ausüben. Ihr großer Wunsch ist es, des es für jeden seinen richtigen Platz gibt, wo es ihm gut geht, wo er sich entfalten kann und das einsetzen kann, was er gut kann. Musikalisch wurde der Gottesdienst feierlich vom  Effata-Chor unter Leitung von Renate Födlmeier umrahmt. Die Caritas-Mitarbeitenden ließen es sich nicht nehmen und applaudierten dieser tollen Leistung.

Die Mitarbeiterfeier fand anschließend im Kolpingsaal statt. Geschäftsführende Vorständin Kathrin Seiler begrüßte die Anwesenden, insbesondere Theresia Strohhammer vom Aufsichtsrat. Seiler fand, dass das Jahr 2022 sehr schnell vorbeigegangen ist und die Adventszeit vor der Türe steht. Für sie sei es ein ganz besonderes Jahr gewesen, so Seiler. Ihr erstes Jahr beim KCV und doch habe man schon einiges miteinander erlebt, viel Positives. Sie kam noch einmal auf den Gottesdienst zu sprechen und was alle draus mitnehmen können: gut für einander sorgen, damit wir unseren Caritas-Auftrag erfüllen können. Und das geht nur miteinander. Zum Thema Dienstgemeinschaft wünschte sich Seiler, dass man sich zuhört um zu verstehen, wahrnehmen was der Andere braucht, sich unterstützen, aber auch selbst erkennen wo man Hilfe braucht und sich diese auch holen, damit man weiß:  ich bin nicht alleine. Sie sagte bei den Mitarbeitenden aber auch danke. Danke für das miteinander auf Augenhöhe, die gute Zusammenarbeit und die Mitsorge.  Sie wünsche allen, dass sie zur Ruhe kommen, sich auf das bevorstehende Weihnachtsfest einstimmen können, in sich gehen können und Frieden schließen mit sich und anderen. Ihr Dank galt allen, die zum Gelingen des Elisabethfestes beigetragen haben.

Die Ehrungen der langjährigen Mitarbeiter*innen wurden von Kathrin Seiler (Geschäftsführende Vorständin) und Tanja Treitinger (Kaufmännische Leitung) durchgeführt und überreichten eine Urkunde, ein Präsent und einen Blumenstrauß. Seiler erklärte, dass sie heute bei den langjährigen Mitarbeitenden besonders Danke sagen möchte für die lange Zeit, die sie schon beim KCV mitwirken.

Für 10 Jahre wurden geehrt: Martina Huber, Karina Weiß, Martha Brandstetter, Marcia Gomes, Sylvia Scharf, Theresia Schätz, Swetlana Schuldeis, Kerstin Puhl, Silvia Brandtner, Maximilian Hammes, Marion Schneider, Anita Unterhuber, Christiane Huber, Christina Daungauer, Ute Grossert, Ingrid Schnell, Christine Steitz. Für 15 Jahre: Jakob Kandlbinder, Regina Bichlmeier, Marina Wagner, Stefanie Schweikl. Für 20 Jahre: Markus Tischler, Theresia Mair, Hildegard Sporrer. Seit 25 Jahren versehen ihren Dienst bei der Caritas: Christiane Kirschner, Marie-Luise Wasmeier, Helene Zechmann, Hans Hutterer. Seit 30 Jahren Hildegard Fischer und Nicole Miedl. Auf 35 Dienstjahre kann Gabriele Fleißig zurückblicken. Gemeinsames Essen und gemütliches Beisammensein rundeten die Elisabethfeier des Kreis-Caritasverband Rottal-Inn e. V. ab. 

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