Bei vielen Simbacher Geschäften, Restaurants, sozialen Einrichtungen sowie am Rathaus findet man seit kurzem die Aufkleber "Safer Zone - hier bist du sicher". Die Bedeutung dieser Aufkleber stellten nun die Simbacher Streetworker Karina Weiß und Peter Bretz bei der Auftaktveranstaltung im Rathaus vor, an dem Vertreter von Gastronomie und Gewerbe in Simbach teilnahmen.
Bürgermeister Klaus Schmid, der hinter den Streetworkern und ihrem Projekt Safer Zone steht erklärte, dass Simbach ein lebenswerte Stadt ist, in der sich die Menschen sicher fühlen können. Mit Safer Zone wird ein Netzwerk geschaffen in dem Menschen Hilfe und Schutz erfahren können. Die Botschaft hier ist: Du wirst gesehen, du bekommst Hilfe. Zivilcourage und Hilfsbereitschaft bezeichnete der Rathauschef als sehr wichtig. Er wünschte dem Projekt einen guten Start und dankte allen Simbachern, die sich am Projekt beteiligen.
Ein Aufkleber an der Eingangstür signalisiert: In diesem Geschäft oder Restaurant finden Menschen Unterstützung, die in der Öffentlichkeit unmittelbar eine Form von Gewalt oder Ausgrenzung erlebt haben. Sie alle, so Streetworker Peter Bretz schaffen einen öffentlichen Raum für Menschen die Hilfe brauchen. Streetworkerin Karina Weiß erläuterte den Anwesenden, wie man Hilfesuchende konkret unterstützen kann und gab die Infomaterialeien an die Mitglieder des Netzwerkes weiter. Neben dem Aufkleber Safer Zone sind noch Unterlagen zum Weitergeben an Betroffene enthalten.
Wer auch noch ein Teil des Projektes Safer Zone sein möchte, kann sich gerne bei Streetworkerin Karina Weiß oder ihrem Kollegen Peter Bretz melden unter streetwork-simbach@caritas-rottal-inn.de oder unter der Mobilfunknummer 015233796686, Karina Weiß, 015227644942 Peter Bretz.
Die Safer Zones in Arnstorf, Pfarrkirchen und Simbach sind zu finden auf der Homepage des Kreis-Caritasverband Rottal-Inn e. V. unter www.caritas-rottal-inn.de/hilfen/beratung-betreuung-und-begleitung/streetwork/safer-zone-wgg/safer-zone-wgg