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Stand: 04.11.2015

Pressemitteilung

Gottes Segen für neue Räume und Fahrzeuge

Sie fallen auf, die roten Autos mit dem Flammenkreuz. Am Steuer sitzen Menschen, die in vielfältiger Weise für Pflege- und Hilfsbedürftige im Einsatz sind. Diese Fahrzeuge gehören zur Caritas-Sozialstation in der Adolf-Kolping-Straße 7, wo es kürzlich zu einer besonderen Einweihungsfeier kam. Vor den neuen Räumlichkeiten der Station standen alle 16 Autos

in Reih und Glied und warteten quasi auf ihre Segnung. Bereits seit letztem Jahr befindet sich die Sozialstation in der Kolping-Straße. Wegen der "Corona-Umstände" konnte erst jetzt ein offizieller Festakt mit Ehrengästen und Mitarbeitern stattfinden. Herzlich begrüßte Norbert Schellmann, Geschäftsführender Vorstand des Kreis-Caritasverbandes Rottal-Inn e.V., am neuen Standort alle Mitfeiernden, insbesondere Stadtpfarrer Joachim Steinfeld, 3. Bürgermeisterin Christa Kick, Vorstand Markus Tischler, Aufsichtsratvorsitzenden Franz Zehentreiter, Ursula Müller vom Landratsamt Rottal-Inn, Gerti Stinglhammer vom Seniorenbüro der Stadt, Abordnungen von Nachbarschaftshilfevereinen, die Vermieter Ursula und Uli Meisinger sowie die Vertreter von Autohäusern, von denen die

neuen Fahrzeuge bezogen wurden. "Die aus dem Kreuz heraus lodernden Flammen stehen für Feuer, Wärme und Liebe, also für den Geist der Nächstenliebe", beschrieb Christa Kick in ihrem Grußwort das Flammenkreuz als "Caritas-Logo". "Solidarität mit den Schwächeren, Dienst am Mitmenschen, dies hat sich die Simbacher Caritas-Sozialstation zur Aufgabe gemacht gemäß dem Motto: Not sehen und handeln. Die vielen Mitarbeiter nehmen ihren Auftrag Tag für Tag sehr ernst und unsere Bürger sind sehr dankbar für ihren Einsatz und die segensreiche Einrichtung der Sozialstation", würdigte die 3. Bürgermeisterin. Sie wünschte alles Gute in den neuen Räumlichkeiten und stets unfallfreie Fahrten mit den neuen Einsatzwägen.

Norbert Schellmann informierte, dass der Kreis-Caritasverband Rottal-Inn bereits seit 49 Jahren besteht. "In Simbach am Inn gibt es die Sozialstation seit 1976, also seit 45 Jahren, und sie ist eine der am längsten bestehenden Sozialstationen in der Diözese Passau.

Die Einrichtung betreut und versorgt derzeit 125 Mitbürger im Rahmen der häuslichen ambulanten Pflege, der Hilfsdienst für Pflegende und Angehörige aktuell 250 Kunden weit über die Grenzen Simbachs hinaus", so Schellmann. Viele Jahre war die Caritas-Sozialstation im Pfarrheim untergebracht. Aufgrund der umfänglichen  Renovierungsmaßnahmen des Hauses in der Anton-Gober-Straße erfolgte 2020 der Umzug in die Adolf-Kolping-Straße 7, wo früher unter anderem die Musikschule von Ercole Caputo beheimatet war. Büros und Beratungsräume sind hier barrierefrei zugänglich und auch die Parksituation ist laut Schellmann am neuen Standort wesentlich entspannter, da ein großzügiger Platz zur Verfügung steht. Die Segnung der Menschen, die im Dienst der Nächsten stehen, der neuen Räume, der Fahrzeuge und deren Christophorusplaketten nahm Stadtpfarrer Joachim Steinfeld vor. Die caritative Einrichtung bezeichnete er als "Ausdruck gelebter Nächstenliebe im Sinne des christlichen Menschenbildes" und betonte deren wichtige Aufgabe für Gemeinschaft und Kirche. "Die Menschen erkennen durch den Einsatz der Caritas vor Ort, dass die Sorge der Kirche auf die Menschen ausgerichtet ist, sie

in ihren jeweiligen Lebenssituation begleiten will", so der Stadtpfarrer, der beim kirchlichen Segen mit dem Weihwasser nicht sparte und mit Worten die besten Wünsche für die Zukunft der Sozialstation mit Bediensteten und anvertrauten Menschen ausdrückte.

Im Anschluss waren alle zu einem Imbiss eingeladen. Man konnte sich die Räume der Sozialstation ansehen und im Freien die Autoreihe und auch die Ladestationen für die E-Autos. Sie fallen auf, die  roten Autos mit dem Flammenzeichen und die Bediensteten, darunter mit großer Mehrheit Frauen, mit ihren roten Jacken, die täglich im Einsatz sind im Pflegedienst, der Betreuung, im hauswirtschaftlichen Bereich oder Essen bringen. Und dies alles im Zeichen der Caritas, lateinisch: Nächstenliebe.

 

Quelle: Text und Fotos Passauer Neue Presse

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