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Stand: 04.11.2015

Pressemitteilung

Vertreterversammlung des Kreis-Caritasverbandes Rottal-Inn e. V.

Zu Beginn der Vertreterversammlung am 28. Juli bat  Diakon Manfred Becher, geschäftsführender Vorstand des Kreis-Caritasverbandes Rottal-Inn e. V.  die Anwesenden sich für eine Schweigeminute zu erheben um der Opfer von Würzburg, München, Ansbach und Frankreich zu gedenken. 

Diakon Becher begrüßt die Vertreterinnen und Vertreter der Orts- und Pfarrcaritasvereine, die Herren Pfarrer, Mitglieder des Aufsichtsrates sowie Reserl Sem, MdL und Ingrid Aldozo-Entholzner vom Diözesan Caritasverband Passau, die in Vertretung von Dompropst Dr. Michael zur Versammlung gekommen ist. 

Reserl Sem bedankt sich im Namen des Freistaates Bayern für die wertvolle Hilfe von Seiten der Caritas bei der Flutkatastrophe. Ihr besonderer Dank gilt allen Helfern. Besonders weist Sem auf die christliche Wertegemeinschaft hin und die Schwächen und Stärken der Menschen. Sem lobt die Arbeit und die Einrichtungen des Kreis-Caritasverbandes, insbesondere die Kinderkrippe, Altenpflege und Altenbetreuung. Außerdem weist sie auf die guten Gespräche zwischen ihr und den Vorständen des Caritasverbandes Rottal-Inn hin, die schon des Öfteren stattgefunden haben. Der Kreis-Caritasverband Rottal-Inn ist auf einem guten Weg, so Sem.  

Ingrid Aldozo-Entholzner überbringt die Grüße von Dompropst Dr. Bär und Diakon Niederländer und berichtet über die Veränderungen in der Vorstandschaft des Diözesan-Caritasverbandes. Sie selber, so Aldozo-Entholzner, sei vor einem Jahr auch hier bei der Vertreterversammlung gewesen und war damals überzeugt, dass ihre Stelle Gemeindecaritas nach ihrem Wechsel zum DiCV schnell wieder besetzt ist. Dem sei leider nicht so. Sie weist auch noch auf die gute Zusammenarbeit zwischen Caritas, BRK, Landratsamt u. v. m. bei der Flutkatastrophe wie auch der Flüchtlingshilfe hin. Sie ist der Meinung, dass diese Zusammenarbeit in Zukunft immer öfter nötig werden wird.  

Diakon Becher stellt die Beschlussfähigkeit der Vertreterversammlung fest und dass die Einladung form- und fristgerecht erfolgt ist und verweist auf die laut Satzung zuvor stattgefundene Mitgliederversammlung hin.

Reinhard Maier von der MBK erläutert den Prüfungsauftrag und die Prüfung des Jahresabschlusses des Geschäftsjahres 2015 und erklärt, dass der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilte wurde und es keine Beanstandungen gegeben hat. Herr Maier erklärt, dass der KCV auf einem guten Weg ist. Der Aufsichtsrat hatte schon zuvor in einer Sitzung den Jahresabschluss genehmigt. Controllerin Martina Schmauß erläuterte die Zahlen mittels Präsentation im Detail.  Die Vertreterversammlung nahm den Jahresabschluss des KCV einstimmig entgegen. Der Haushalts- und Investitionsplan für das laufende  Geschäftsjahr wurde vor der Vertreterversammlung entgegengenommen. 

Diakon Manfred Becher verliest den Tätigkeitsbericht der Zeit Juli 2015 bis Juli 2016. Besonders weist er hier nochmals auf den Besuch des Pflegetrucks in Pfarrkirchen, den Warenladen Fluthilfe in Simbach am Inn, in dem sich alle Hochwasseropfer des Landkreises kostenlos mit Hygieneartikeln, Putzmitteln und vielem mehr kostenlos versorgen können. Daneben informiert Herr Diakon Becher die Anwesenden über die Eröffnung des Caritas Treffpunktes am 22. Juli 2016 in Pfarrkirchen am  Stadtplatz 35.  Gleiches galt für die nach wie vor auf der Agenda stehende  geplante  Umbau- und Modernisierungsmaßnahme St. Konrad zu einem Kompetenzentrum für Alter und Gesundheit.

Aufsichtsratsvorsitzender Franz Barth berichtet der Vertreterversammlung über diverse Sitzungen, die umfassenden Informationen durch die Vorstände  und über die Beratungen und Entscheidungen des Aufsichtsrates. Sein Dank gelte  seinen Kolleginnen und Kollegen im Aufsichtsrat. Ferner berichtet Barth über die in Zusammenarbeit mit der Mitarbeitervertretung durchgeführte Mitarbeiterbefragung. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das Herz des Unternehmens“, so Franz Barth. Auch wollen wir uns den großen Herausforderungen der Zukunft stellen. Wenn man die Geschehnisse in der ganzen Welt ansehe, so Franz Barth, erkennt man, dass die Anforderungen immer größer werden und der caritative Gedanke immer wichtiger wird. Das Ziel der Caritas ist es, die Würde des Menschen zu schützen. Der Aufsichtsrat wurde einstimmig von der Vertreterversammlung entlastet.

Abschließend der Vertreterversammlung erläuterte Vorstand Norbert Schellmann den Anwesenden die Ehrenordnung für den Kreis-Caritasverband Rottal-Inn e. V., die mit einstimmigen Beschluss von den Vertretern angenommen wurde.  

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