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Stand: 04.11.2015

Pressemitteilung

Caritas-Dekanatskonferenz der Orts- und Pfarrcaritasvereine der Dekanate Pfarrkirchen und Simbach im Altenheim St. Vinzenz

Sehr zu ihrer Freude konnte sie viele Vorstandsmitglieder, auch viele neue Vorstandsmitglieder, der Orts- und Pfarrcaritasvereine im Caritas Altenheim St. Vinzenz begrüßen. Aldozo-Entholzner freute sich, wieder einmal in Pfarrkirchen, ihrer ehemaligen Wirkungsstätte, zu sein und versprach einen interessanten und kurzweiligen Abend. Neben den Vorstandsmitgliedern der OCV und PCV konnte Ingrid Aldozo-Entholzner noch den KCV Vorstand und Hausherrn des Altenheims St. Vinzenz, Norbert Schellmann sowie Josef Mühlthaler, den ehem. Leiter der Nebenstelle der Kath. Jugendfürsorge in Eggenfelden begrüßen.

Kreis-Caritasvorstand Norbert Schellmann freute sich, die Anwesenden als Gäste im Altenheim St. Vinzenz begrüßen zu dürfen. Dann informierte Schellmann über das Altenheim St. Vinzenz, das jüngste Haus des KCV. Besonders sei hier die „beschützte Abteilung“ für an Demenz erkrankte Senioren. Vorstand Norbert Schellmann informiert über die gute Auslastung der Altenheime und über die geplante Modernisierung des Altenheims St. Konrad. Sehr erfreute zeigte er sich, dass beide Altenheime sehr gut ausgelastet sind. Auch über die weiteren Einrichtungen des Kreis-Caritasverbandes informiert der Vorstand des KCV. Ebenso informiert Schellmann darüber, dass in der PSBB eine Substitutionsambulanz geplant sei und man auf eine Eröffnung noch in 2017 hoffe. Es wäre gut für diese Klienten, wenn man die Ambulanz im Rottal hätte. Sie müssen im Moment weite Fahrten zur nächsten Substitutionsambulanz in Kauf nehmen. Derzeit habe der Kreis-Caritasverband ca. 360 hauptamtlich Beschäftigte. Die Asylberatung ist derzeit leider nicht besetzt, es liegen aber zwei Bewerbungen vor. 

Gemeindecaritas wird wieder besetzt

Eine gute Neuigkeit hat Ingrid Aldozo-Entholzner noch im Gepäck. „Die Gemeindecaritas in Pfarrkirchen wird zum September 2017 wieder besetzt.“ Diese Entscheidung, so Aldozo-Entholzner sei gerade erst gefallen und sie freut sich, dies nun mitteilen zu können.  

Verwendung von Caritas Sammlungsgeldern

Dann informiert Aldozo-Entholzner über das Hauptthema der Konferenz: Die Verwendung von Caritas-Sammlungsgeldern. Diese  Informationen wurden in Zusammenarbeit der Bischöflichen Finanzkammer und der Abteilung Gemeindecaritas erarbeitet. 

Als Verwendungsprinzipien gelten, dass die Caritas-Sammlungsgelder zeitnah, zweckentsprechend, transparent und diskret verwendet werden müssen und das in einem Zeitraum von 2 Jahren. Wenn man einen akuten oder schlimmen Fall hat und helfen will, so bestehe immer noch die Möglichkeit einen Spendenaufruf zu starten, so Aldozo. Weiter informiert sie über die zweckentsprechende Verwendung, u. a. Individualhilfen bei Notlagen, auch in Form von Gutscheinen z. B. für Alleinerziehende, chronisch Kranke, bedürftige Kinder, Menschen in prekären Situationen u. v.m. „Wenn sie einen Bedürftigen haben, der immer wieder kommt, also wiederholten Unterstützungsbedarf hat, so denken sie daran, dass wir bei der Caritas auch über Schuldenberatungen verfügen,“ so Aldozo-Entholzner.  Auch sie sind hier Anlaufstellen und stehen den Hilfesuchenden gerne mit Rat und Tat zur Seite. Auch die Unterstützung von Vereinen, Verbänden, Selbsthilfe- und Initiativgruppen kann mit Sammlungsgeldern möglich sein, sofern sie Caritasaufgaben erfüllen und noch einige weitere Punkte wurden erläutert. Der nächste Punkt erklärt, was nicht als zweckentsprechende Verwendung anzusehen ist. Auch hier wurden sehr viele Beispiele angeführt. Wichtig, so Aldozo-Entholzner sei, dass die Verwendung der Gelder transparent dargestellt wird. Gut wäre z. B. ein eigenes Konto für die Sammlungsgelder. Ganz besonders lag Aldozo-Entholzner am Herzen, dass man die Sammlungsgelder diskret weitergibt. Sie wies auf die Schweigepflicht hin und dem Verfahren bei der Auszahlung an Bedürftige.“Hilfe soll nicht beschämend sein. Versetzen sie sich in die Lage des Bedürftigen.“, so Aldozo-Entholzner. „Es ist unser christlicher Auftrag die Anonymität des Hilfesuchenden zu bewahren.“

Aldozo-Entholzner legt den Anwesenden ans Herz, die Fachstellen des KCV Rottal-Inn zu nützen, wenn sich Menschen in Notlagen befinden. Dies müssen nicht nur Notlagen finanzieller Art sein. "Vermitteln sie die Menschen weiter." Aldozo-Entholzner ist sich sicher, dass die Orts- und Pfarrcaritasvereine am besten wissen, wo Bedürftigkeit in ihrem Ort besteht und können dort gezielt unterstützen. Jede Vorstandschaft muss hier ihren eigenen Weg finden, wie sie einen Beschluss fassen und verfahren will, wenn Hilfe dringend gebraucht wird.

Fragen – Erfahrungen – Anregungen  

Aldozo-Entholzner informierte die Anwesenden, dass diese Dekanatskonferenzen nun einmal jährlich stattfinden sollen. Gerne können Themen dazu vorgeschlagen werden.

Aldozo-Entholzner informierte die Anwesenden noch über die Rubrik „Caritas in der Region“ auf der Homepage des DiCV Passau, über die Wanderausstellung „Gott liebt die Fremden“, das Jahresthema „Zusammen sind wir Heimat“, das Einführungsseminar für neue Vorstände, den Caritas-Ehrenamtstag am 25.11.2017 in Passau und vieles mehr. Mit der Information auf das mitgebrachte Informationsmaterial beschließt Ingrid Aldozo-Entholzner die Konferenz.

 

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