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Stand: 04.11.2015

Pressemitteilung

Eine Ära geht zu Ende

Einen Abschiedsmarathon hat Norbert Schellmann, geschäftsführender Vorstand des Kreis-Caritasverband Rottal-Inn e. V. und langjähriger Leiter des Caritas Altenheims St. Konrad hinter sich.

Begonnen hat der Verabschiedungsreigen mit der Mitarbeitervertretung der Altenheime St. Konrad und St. Vinzenz gefolgt von der Mitarbeitervertretung des Kreis-Caritasverbands Rottal-Inn e. V. (KCV). Auch die Bereichsleitungen des Altenheim St. Konrad hatten ein besonderes Geschenk für Norbert Schellmann. Es gab ein Fotobuch, gefüllt mit schönen und lustigen Bildern, Anekdoten und vielen persönlichen Wünschen zum Abschied. Stellvertretende Einrichtungsleitung des Altenheims St. Konrad, Iris Riglsperger und Walter Bauer, Leitung Haustechnik, überreichten das Fotobuch und noch etwas "fürs leibliche Wohl" verbunden mit dem Dank für die gute und langjährige Zusammenarbeit. Diesen Dank konnte Schellmann nur zurückgeben. "Es war eine sehr schöne Zeit für mich", so Norbert Schellmann. In kleiner Runde nahmen Schellmanns Nachfolgerin Kathrin Seiler, sein langjähriger Vorstandskollege Markus Tischler sowie Controllerin Tanja Treitinger Abschied. Tischler erklärte: "Wir werden dich in dieser Runde schon sehr vermissen." Und auch hier gab es etwas fürs leibliche Wohl und ein Überraschungsgeschenk. Es war eine sehr schöne Zeit, so Tischler über die fünfjährige Vorstandszusammenarbeit, wir haben uns gut ergänzt und vieles zusammen gemeistert und auf den Weg gebracht. Auch er bedankte sich für die gute und offene Zusammenarbeit.

Der Aufsichtsrat des Kreis-Caritasverbandes Rottal-Inn e. V. verabschiedete Norbert Schellmann im Rahmen einer Aufsichtsratssitzung. Aufsichtsratsvorsitzender Franz Zehentreiter betont, dass er Norbert Schellmann nun seit über 10 Jahren  kennt, immer in leitender Position, und Beide in dieser Zeit stets eine sehr gute Zusammenarbeit pflegten. Aus seiner Sicht, so Zehentreiter, kann er sagen, dass Schellmann durch seine Tätigkeit den Kreis-Caritasverband ein gutes Stück geprägt hat. "Sie waren eine Ära, Herr Schellmann", so der Aufsichtsratsvorsitzende. "Ihre Tätigkeit beim KCV war geprägt von Stabilität und Kontinuität. Sie waren immer zur Stelle, wenn etwas im Verband zu retten war, sie haben sich immer den Aufgaben gestellt, egal, wie schwierig diese waren." Das hat man auch beim Franziskus Altenheim in Arnstorf gesehen. Und: "Sie waren eine absolute Respektsperson, sie hatten die Akzeptanz und das Vertrauen ihrer, inzwischen, über 420 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie waren für den KCV ein sehr guter Repräsentant und in der Öffentlichkeit wurde ihr Name immer mit dem KCV in Verbindung gebracht. Es gab beim KCV einige Vorstandswechsel, so Franz Zehentreiter, und wenn es dann hieß, wer macht weiter, dann waren sie, Herr Schellmann, immer zur Stelle und haben den richtigen Weg für den Kreis-Caritasverband gefunden. Dass der KCV so gute Zahlen schreibt, können Sie sich auf die Fahne schreiben. Auch die schwierige Zeit während der Corona-Pandemie haben sie sehr gut gemeistert. Und, so der Aufsichtsratsvorsitzende, sie konnten das Projekt Neubau St. Konrad noch ein Stück mit auf den Weg bringen. Mit einem Dank für das große Engagement über all die Jahre hinweg und Wünschen für Gesundheit, Zufriedenheit und Freude beendete Franz Zehentreiter seine Rede.

Schellmanns Nachfolgerin, Kathrin Seiler, erklärte, dass Schellmann seine Spuren hinterlassen hat. Sie dankte ihm für seine Offenheit, ihr gegenüber und, dass sie sich aus seinem "Werkzeugkoffer" bedienen und etwas daraus machen darf. Sie dankte aber auch für seine Loyalität, das Vertrauen und sein Loslassen. Es stehen einige Projekte an, so Kathrin Seiler, die sicher viel Kraft kosten. Sie hofft, dass auch sie die Geduld und Zähigkeit aufbringen kann, so wie er.

Norbert Schellmann erklärt, dass er vor 20 Jahren und 7 Monaten als Assistent der Heimleitung seinen Dienst bei KCV aufgenommen hat. Am 01.05.2001 hat er dann die Heimleitung von St. Konrad übernommen und sich vom ersten Tag an mit St. Konrad identifiziert - es "als sein Haus" gesehen. Für ihn galt immer: "Ich möchte das Altenheim St. Konrad so führen, dass er sich vorstellen kann, dort selbst einmal einzuziehen". Und an diesem Grundsatz hat er sich immer orientiert. Ihm selbst, so Schellmann, war zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar, dass er so lange im Dienst des KCV stehen würde, aber, er hat es nie bereut, denn die Zeit beim KCV war sehr gut. Wichtig waren ihm stets die Bewohner, die Mitarbeiter, aber auch die Finanzen. Schellmann ging kurz auf das Franziskus Altenheim (Arnstorf) ein, welches ihm viel Kraft abverlangte. Aber auch von den Planungen rund um das Altenheim St. Vinzenz, welches 2008 eröffnet wurde, wusste Schellmann zu berichten. Er und die jetzige Einrichtungsleiterin Gerda Büchner haben hier viel an Einrichtung usw. zusammen ausgesucht. Eine schöne Zeit, so Schellmann. 2012 wurde er dann Interimsgeschäftsführer des KCV, viele Verhandlungen und Entscheidungen mussten getroffen werden um das alles in den Griff zu bekommen. Jetzt, so Schellmann, stehen wir wieder an einem Punkt, an dem der KCV wieder an eine gute Zukunft denken kann. Er erinnerte an viele Veränderungen, wie z. B. aus dem Vorstand wurde der geschäftsführende Vorstand und ein Aufsichtsrat wurde installiert, es gab einige Satzungsänderungen, das AVPflegWoG kam. Es war auch immer sein Ziel, die Zukunft des Altenheims St. Konrad zu sichern, so Schellmann. In den letzten 3 Jahren gab es Visionen, wo wir hinwollten, erklärt Schellmann. Er ist nach wie vor der Meinung, dass das geplante Quartierskonzept möglich und zukunftsweisend ist und dass auch die stationäre Altenhilfe eine Zukunft hat. Es gibt so viele Senioren, dass die stationäre Altenhilfe ihre Berechtigung hat. Er, so Norbert Schellmann, kann sich nicht vorstellen, dass es ohne diese geht. Er sah die Bewohner von St. Konrad tagtäglich in der Allee spazieren gehen, sie mit den Angehörigen treffen. Das lieben die Bewohner. Ein Wechsel von St. Konrad von der einen Seite der Allee auf die andere Seite wäre auch wieder ein zentraler Platz, von dem aus die Bewohner wieder in der Allee spazieren oder in die Stadt gehen könnten. Schellmann, der sich auch mit einer E-Mail von den Mitarbeiter/innen verabschiedet hat, dankte dem Aufsichtsrat für das Vertrauen in ihn und die gute Zusammenarbeit. Er gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge, aber er habe noch sehr viel vor. Weiter hofft er, dass die Pandemie bald vorbei ist und man in den Heimen und anderen Einrichtungen wieder Feste feiern kann. Feste gehören zu den Altenheimen - für die Bewohner und für die Mitarbeiter. Seiner Nachfolgerin Kathrin Seiler wünschte Schellmann viel Kraft für Ihre Aufgabe mit den vielen Einrichtungen des Kreis-Caritasverbandes. Er selbst, so Schellmann, will jetzt auf sich selbst schauen, aber er kommt auch gerne mal beim KCV vorbei, aber nicht um Mitzureden, denn jetzt sind Andere am Steuer.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Altenheims St. Vinzenz verabschiedeten sich von Norbert Schellmann. Zu den Dankesworten übergab Einrichtungsleitung Gerda Büchner ein Abschiedsgeschenk. Am Ende des Abschiedsreigens verabschiedeten sich noch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sozialstationen und Hilfsdienste Pfarrkirchen, Arnstorf und Simbach am Inn. Stellvertretend für alle überreichten Anita Wohlgemuth, Anita Unterhuber und Irmgard Göblmeier einen Präsentkorb. Auch sie dankten Schellmann für sein stets offenes Ohr und die gute Zusammenarbeit. 

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